Heidelbeercreme

Der Winter hat uns nun endgültig in den Frühling entlassen und die Beerensaison steht vor der Tür. Für mich höchste Zeit, die tiefgekühlten Heidelbeervorräte vom letzten Sommer aufzubrauchen. Inspiriert dadurch entstand dieses wundervolle Dessert.

  • 200g Heidelbeeren (2KHB)
  • 100g Mascarpone
  • 200g Magerquark

Die weiteren Angaben für Kohlenhydrate und Proteine fehlen, denn die Berechnung ist durch die Milchprodukte etwas komplizierter. Daher möchte ich es in Worten zusammenfassen: Magerquark enthält entschieden mehr Protein als Kohlenhydrate und auch Mascarpone ist reicher an Protein als an Kohlenhydraten. Diese Werte variieren leider von Marke zu Marke. Aus diesem Grund kommen in dieses Rezept lediglich zwei weitere Kohlenhydratblöcke in Form der Heidelbeeren. Die Mascarpone hat einen verhältnismäßig hohen Fettanteil, dadurch ist einerseits der Fettbedarf dieser Speise schon gedeckt, andererseits können dadurch “fehlende” Kohlenhydrate ausgeglichen werden. Streng genommen handelt es sich hier also um kein 100%iges Zone-Gericht, doch es ist ganz im Sinne des Erfinders und erfüllt die gleichen Anforderungen.

Zubereitung:

Die Heidelbeeren leicht pürieren und mit Mascarpone und Quark verrühren.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke.

Vorher - Nachher

Bislang hatte ich auf die Präsentation eines “Vorher-Nachher” Bildes verzichtet. Ich halte nicht viel von solchen Bildern, denn es handelt sich meist um plakative, nachbearbeitete und aus dem Zusammenhang gerissene Momentaufnahmen. Zumal es bei Ernährung eben nicht nur um Gewichtsverlust oder -Zunahme geht, sondern um nicht weniger als die Gesundheit. Oberflächlichkeit ist hier wie so oft völlig Fehl am Platz. Doch zur Illustration einer Geschichte kann so ein Bild unter bestimmten Voraussetzungen geeignet sein. Und in diesem Beispiel, das verspreche ich Ihnen, hat keinerlei Nachbearbeitung stattgefunden.

In meinen Vorträgen berichte ich auch kurz über meine eigene Geschichte mit gesunder Ernährung. Die für mich selbst in diesem Zusammenhang einschneidendste Erinnerung ist, dass ich innerhalb von 9 Monaten mühelos 20kg abgenommen habe. Jedoch nicht der Gewichtsverlust wirkt auf mich im Nachhinein so krass, sondern vielmehr die vorangegangene Gewichtszunahme, die unbemerkt stattfand. Nun bin ich jemand, der angesichts unkomplizierter Haarpracht praktisch nie in den Spiegel schaut. Doch auch Menschen, die sich täglich im Spiegel sehen, bemerken stetige Veränderungen (oft vielleicht gerade deswegen) nicht. Und so kommt die Feststellung, man habe zugenommen, oft erst dann, wenn es wirklich eine signifikante Gewichtsveränderung ist.

Wie bereits berichtet war ich bei alledem nie besonders dick, sondern eher länglich geformt. Doch die 10kg zusätzlich, die sich über 1-2 Jahre aufgebaut hatten, fielen mir bei aller guten Verteilung irgendwann schon auf. Und genau das war für mich der Auslöser, eine Ernährungsumstellung vorzunehmen – denn ich fühlte mich in meiner Haut vornehmlich gesundheitlich nicht mehr wohl.

Dass ich neun Monate später gleich 20kg weniger wiegen würde, und zwar bei nicht schlechterer sondern spürbar besserer physischer und mentaler Leistungsfähigkeit, hätte ich mir damals nicht träumen lassen. Am faszinierendsten ist dabei oft die Veränderung im Gesicht, zumal hier nicht selten der Gesundheitszustand ablesbar ist.

Und immer, wenn ich mit zwei Trägern Wasser (immerhin 18kg) nach Hause gehe und die Treppen zu meiner Wohnung erklimme frage ich mich, wie ich jemals so viel mehr wiegen konnte und es trotzdem diese Treppen herauf geschafft habe. Eine weitere Frage, die ich mir stelle und mittlerweile auch beantworten kann ist, was für Auswirkungen dies auf meine Gesundheit hat und hatte: Eine spürbare, massive Verbesserung nicht nur in der Leistungsfähigkeit, sondern auch in der emotionalen Stabilität. Mein Immunsystem funktioniert ausgezeichnet, seit 2008 leide ich unter keiner Grippe oder Erkältung mehr und mein Arzt hat mich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Allein für diese Verbesserung hat sich die Umstellung gelohnt.

Wenn auch Sie über eine Ernährungsumstellung zugunsten Ihrer Gesundheit nachdenken, möchte ich Ihnen raten: Fangen Sie heute an. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut!

Jakobsmuscheln mit Gemüse

Jakobsmuscheln mit Gemuese

Mit ihrem leicht süßlichen Geschmack ist die Jakobsmuschel eine delikate Meeresfrucht – sowohl gegart also auch Roh. Zusammen mit erlesenem Gemüse wird daraus eine ganz vorzügliche und sehr einfach zubereitbare Mahlzeit.

  • 250g Jakobsmuscheln (4EWB)
  • 180g / 2 Stck. Paprika (2 KHB)
  • 300g Zucchini (1KHB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zucchini und Paprika in Würfel schneiden und mit der Zwiebel braten, abschmecken mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark.

Die Jakobsmuscheln in einer heißen Pfanne auf beiden Seiten je 2 Minuten braten. Bei Bedarf Knoblauch und auch hier Tomatenmark hinzugeben.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Aroma. Lecker…

Eines der harmloseren Beispiele aus dem Gewürzregal: Wenn Sie etwas mit Vanillgeschmack zubereiten wollen, was wäre da einfacher, als eine Vanilleschote zur Hand zu nehmen, sie auszukratzen und sich am vollmundigen, frischen Vanillegeschmack zu erfreuen?

Es übersteigt meinen Horizont, warum ich in einem solchen Fall Dextrose, Maltodextrin oder modifizierte Stärke essen sollte.

Ode an die Petersilienwurzel

…oder auch Wurzelpetersilie. Heute steht ein Gemüse allein im Fokus: Die Wurzelpetersilie. Mir ist aufgefallen, dass dieses Gemüse in der deutschen Küche kaum noch verbreitet ist und auch ich selbst die “weißen Karotten” lange Zeit im Supermarkt übergangen habe. Völlig zu Unrecht allerdings, denn nachdem ich kürzlich endlich zur Petersilienwurzel griff und sie erneut probierte, war ich sehr angenehm überrascht: Äußerst kräftig im Geschmack, recht süß mit einer Note von Sellerie. Beim Braten oder Dünsten verschwindet der Selleriegeschmack, aber auch gekocht oder püriert ist Wurzelpetersilie nur zu empfehlen. Einen hervorragenden Ersatz für die Kartoffel bietet sie ebenfalls, denn nicht nur verhält sie sich recht ähnlich, sie ist auch wesentlich aromatischer. Zudem enthält sie pro 100g nur ca 6g Kohlenhydrate, ein “Zone-Block” wären also 150g.

Sie dürfen sich für die Zukunft also auf einige Rezepte mit Petersilienwurzel hier bei www.geniessen-im-optimum.de freuen!

Rosenkohl mit Fetasoße

Rosenkohl mit Fetasosse

Der starke Eigengeschmack des Rosenkohls lässt sich gut mit einer Käsesoße aus Feta kombinieren. Zusammen mit einer gebratenen Zwiebel entsteht so ein herrlich würziges Gericht, das schnell und einfach zubereitet ist.

  • 500g Rosenkohl (3KHB)
  • 199g / 1 stck. Zwiebel (1KHB)
  • 150g Feta (4EWB)

Den Rosenkohl putzen und die Röschen halbieren. Mit ca 200ml Wasser in einen Topf geben, salzen und 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel klein schneiden und mit Salz und Pfeffer glasig braten.

Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben. Zu einer Soße verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Muskat abschmecken.

Den fertig gekochten Rosenkohl abgießen und zur Soße geben. Gut umrühren und abschmecken.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

If you can't read it - you shouldn't eat it!

Dieses Video und seine Aussage möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Da alle gesunden Lebensmittel ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe auskommen, gibt es auch keinen Grund, chemische Verbindungen, deren Namen auszusprechen schwerfällt, überhaupt noch zu essen.

Update: Das Video ist leider von YouTube entfernt worden.

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